Dieses Buch wird Ihr Leben positiv verändern!

Im Buch „Wissenschaft der Meditation“ wird eine Vorstellung davon gegeben, wie Meditation heutzutage auf eine praktische Form im Alltag erlebt werden kann. 

Diese Form wird als systematisch und als wissenschaftlich angesehen. 
Sie berücksichtigt altes Wissen aus Ost und West genauso wie neue Erkenntnisse aus Psychologie, Medizin, manuellen Therapien und Erziehung. 

Auszug (Seite 27)

Der Meditierende 

 
" Die modernen Gesellschaften des Westens haben keinen Platz für den Meditierenden. Es ist weder ein Beruf noch eine Tätigkeit der Wichtigkeit zugemessen wird sondern eine Freizeitbeschäftigung für spirituell Suchende oder Menschen, die sich dem inneren Frieden widmen wollen. Dabei wäre gerade dies für den Westen so wichtig. 
Es gibt viele Berufe, die der junge Mensch erlernen kann, doch den Beruf des Meditierenden erlernt er so gut wie nie. Vielmehr beschäftigt er sich mit äusseren Dingen, wie es die flüchtigen Vergnügungen und dergleichen sind. Wer den Sinn seiner Existenz an Äusserliches hängt, findet nie Frieden. Er verliert sich immer wieder und sein Geist schwirrt unruhig wie eine Fliege umher. Der Meditierende kann viel positiven Einfluss auf sein Umfeld nehmen. Er hilft dem Umfeld klarer zu denken, sich stabil zu fühlen und ist daher von grossem Nutzen. Durch seine tiefe und ruhige Atmung bekommt er mehr Energie, was seine Leistungsfähigkeit fördert. 

 

Der Meditierende ist aus vielen Gründen ein Geschenk für sein Umfeld, auch wenn dieses dies nicht bemerken mag. Und doch können sich die meisten Menschen damit nicht in Verbindung bringen. Etwas Anrüchiges und Falsches wird damit assoziiert. Fast so als würden Meditierende spinnen oder ansonsten zumindest ihre Zeit vergeuden. Dieses negative Bild im Grossteil der Gesellschaft bringt es mit sich, dass dies für viele junge Menschen nicht attraktiv genug ist, um sich damit zu beschäftigen, denn sie suchen noch nach der Bestätigung im Aussen durch die Gesellschaft. Erst wenn man sich von diesem Zwang der Bestätigung gelöst hat, ist man frei und kann sich dann dafür öffnen. Die allermeisten Menschen möchten ein gutes Bild von sich abgeben. Eines, welches ihnen gesellschaftliche Vorteile verschafft. Es bringt in ihnen den Zweifel zum Vorschein, ihren gesellschaftlichen Wert oder Aspekte dessen zu verlieren, wenn sie nichts anderes tun würden, als sich zum Meditierenden ausbilden zu lassen. Diesen Wert wollen wir um nichts in der Welt verlieren, denn er hilft uns, unsere Persönlichkeit als etwas Nützliches zu definieren. Ohne einen gesellschaftlichen Wert fühlen wir uns leer und nutzlos. Möchtest du mehr Erfolg in der Meditation erleben, so brauchst du ein Selbstbild von dir und dem Leben, wo diese einen wichtigen Teil spielt. Wo sie dir so wichtig ist, dass bereits das blosse Denken daran dir Kraft gibt. Du denkst an den Sinn der Meditation für dich und Andere und bereits fühlst du, wie dir immer mehr Energie zufliesst. Nur wer ein positives Bild des Meditierenden hat, kann diese Fähigkeit integrieren. Etwas das uns als wenig nützlich vorkommt, können wir so nicht integrieren, denn es wird uns immer abstossen. Nur wer diese Fähigkeit durch und durch liebt, kann es in ihr tatsächlich weit bringen. Unser Antrieb sind unsere Motivationen, doch diese können wir verändern und anpassen. Mach dich nicht zum Sklaven von den Motivationen. Erinnere dich an all die Dinge, die dir gut von der Hand gingen und daran, warum dies der Fall war. Es war der Fall, da du sie aus dem einen und anderen Grund als wichtig erachtet hast. Darum ging es fliessend, denn du warst voll bei der Sache, da es dir in diesem Moment als wichtig oder gar als das Wichtigste erschien. Erst wenn dir die Meditation und Meditierende so wichtig erscheinen, dass du das durchgehend in deinem Körper fühlst, kann sie ihre volle Wirkung entfachen, denn davor kreisen deine Gedanken teilweise um andere Dinge. 

 

Was also kannst du tun, um dein Bild zu schärfen und diese Tätigkeit als etwas noch positiveres (wichtiges und nützliches) anzusehen? 

 

Reflektiere."